Das Professorenhaus im Kulturviertel Walmstedtska
Das Kulturviertel Walmstedtska liegt neben der Markthalle. Foto: Olle Norling/Upplandsmuseum
Das Professorenhaus im Kulturviertel Walmstedtska Treten Sie ein in die Geschichte. Entdecken Sie eine Welt voller Perlenstickereien und glänzender Kupfergefäße – aber ohne fließendes Wasser und Toilette. Besuchen Sie ein bürgerliches Zuhause aus dem späten 19. Jahrhundert, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
Im Obergeschoss des Wohnhauses befindet sich die Wohnung von Professor Herman Rydin. Sie ist eine Rekonstruktion der Wohnung, die die Familie Rydin ab 1860 im Walmstedtska-Haus bewohnte. Die Sechs-Zimmer-Wohnung mit Küche vermittelt einen authentischen Eindruck eines großbürgerlichen Haushalts der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Herman Rydin war Professor für schwedisches Staatsrecht, Völkerrecht und Kirchenrecht an der Universität Uppsala. Er war mit Eleonora („Nora“) Genberg verheiratet. Das Ehepaar hatte vier Kinder: Sofia, Elisabeth, Herman und Anna.
Nora starb 1865 im Alter von nur 33 Jahren. Herman heiratete nie wieder und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1904 in der Wohnung. Danach blieb Tochter Anna noch einige Jahre dort wohnen.
Der Haushalt und die Betreuung der Kinder wurden von den Hausangestellten übernommen – dem Hausmädchen Lovisa Bäckström und der Köchin Gustava Bergholm.